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über uns

Das 'studio für neue musik' ist die gleichermaßen innovative wie traditionsreiche Adresse für Neue und zeitgenössische Musik in Würzburg. Im Zentrum der Aktivitäten stehen etwa sechs Konzerte pro Jahr, auch in Verbindung mit Workshops und Konzerteinführungen, häufig durch die Komponist*innen und Interpret*innen selbst.

Das thematische Spektrum ist vielfältig ausgerichtet: Führende Interpret*innen zeitgenössischer Musik, bedeutende Komponist*innen des 20./21. Jahrhunderts, Porträts regionaler Komponist*innen, die Präsentation innovativer Konzepte und Instrumente, Verknüpfung mit anderen Kunstrichtungen, neuen Medien und anderen Kulturen und vieles mehr.

Die meisten Konzerte sind gemeinsame Veranstaltungen mit der Hochschule für Musik Würzburg und gehören damit zum festen Bestandteil ihrer Konzertsaison. Um die zeitgenössische Musik einem möglichst großen und vielfältigen Publikum zu erschließen, finden Veranstaltungen aber auch an anderen Spielstätten im Würzburger Raum statt, so zum Beispiel im 'Museum im Kulturspeicher'.

Die Konzerte werden regelmäßig unterstützt vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, von der Stadt Würzburg und vom Landesverband Bayerischer Tonkünstler e. V.

Leitung

Prof. Andreas Mildner

Die Weiterentwicklung des Repertoires, der Spieltechniken, ja seines ganzen Instrumentes selbst macht Andreas Mildner sicherlich zu einem der interessantesten Harfenisten seiner Generation. Schon als Jugendlicher begann er sich intensiv mit der Neuen Musik auseinanderzusetzen und vergab erste Kompositionsaufträge. Als langjähriger Soloharfenist des WDR Sinfonieorchesters war er bemüht sein Spektrum stets zu erweitern und so entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche ihm gewidmete Solowerke, die er auf den bedeutendsten Festivals zur Uraufführung brachte. Er konzertierte als Solist u. a. mit Pierre Boulez, Peter Eötvös, Heinz Holliger und ist gern gesehener Gast in den verschiedensten Ensembles für zeitgenössische Musik. Sein Repertoire befasst sich allerdings längst nicht nur mit Musik des 20/21. Jahrhunderts, was diverse Einspielungen bezeugen.

Es ist ihm ein großes Anliegen, seine Erfahrungen an jüngere Generationen weitergeben zu können, und so spielt auch die neue Musik eine große und zentrale Rolle in seiner Funktion als Professor an der Hochschule für Musik Würzburg.

Prof. Jürgen Ruck

Der Gitarrist Jürgen Ruck empfindet es als Privileg, die Rolle seines Instruments in der zeitgenössischen Musik seit drei Jahrzehnten aktiv mitgestalten zu dürfen, als Solist, Kammer- und Ensemblemusiker, als Hochschullehrer und insbesondere in seiner Zusammenarbeit mit Komponist*innen.

Hervorstechend ist dabei die enge Verbindung mit dem Frankfurter Ensemble Modern und dem Berliner Philharmonischen Orchester. Die Uraufführungen von Zappas „Yellow Shark“, Zenders „Winterreise“, Lachenmanns „Zwei Gefühle“ und „Concertini“ und Rihms „Jagden und Formen“, Meilensteine der jüngeren Musikgeschichte, seien hier stellvertretend genannt für unzählige Projekte mit dem Ensemble Modern. Bei der Uraufführung von Kurtágs „Grabstein für Stephan“ 1991 mit den Berliner Philharmonikern unter Zoltan Pesko und in weiteren Konzerten unter Claudio Abbado, Peter Eötvös und Sir Simon Rattle spielte Ruck den Solopart, dazu wirkt er regelmäßig als Gastmusiker im Orchester mit.

„Jürgen Ruck (…) besitzt grosse poetische Musikalität, die sich dank seines ungewöhnlichen technischen Könnens anscheinend mühelos in Spiel umsetzt. Ich liebe sehr Rucks Interpretationen meiner Musik,” urteilte Hans Werner Henze, dessen Gitarrenwerke einen besonderen Schwerpunkt in Rucks Repertoire ausmachen. Henze betraute ihn u.a. mit der Einrichtung und Uraufführung zweier neuer Kompositionen für Gitarrenduo. Die CD-Einspielung dieser Werke zusammen mit Elena Cásoli erhielt einen ECHO KLASSIK 2000.

Seit einigen Jahren konzertiert Jürgen Ruck erfolgreich mit seinem Projekt der „Caprichos Goyescos“, einem Zyklus von speziell für ihn geschriebenen Solokompositionen, die sich jeweils auf Francisco Goyas berühmte Radierungsfolge der „Caprichos“ beziehen.

Jürgen Ruck leitete das Gitarrenstudio bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. An der Musikhochschule Würzburg betreut er eine erfolgreiche Gitarrenklasse.

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