im Tonkünstlerverband Würzburg e.V.
und in Verbindung mit der
Hochschule für Musik Würzburg

Leitung:
Prof. Dr. Christoph Wünsch

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Montag
23. November 2020
Hochschule für Musik, Gebäude Hofstallstraße, Kleiner Saal

„Hinunter in die schweigenden Cypressen in der Nacht“

Werke von Jürgen Schmitt für Solisten, Ensemble und Live-Elektronik


Yoshie Kaneyasu - Sopran
Katerina Polishchuk - Altflöte/ C-Flöte
Stefan Kawohl - Wagnertube/Horn
Cornelius Wünsch - Sopransaxophon
Jürgen Schmitt - Synthesizer, elektronisches "Dispositiv"

Programm

„Ballade vom Tod der Anna Gewölkegesicht“ (nach Bertolt Brecht) für Sopran, Altflöte und Klavier, ursprünglich ein Klavierlied auf einen Text des frühen Brecht über eine verlorene Geliebte.
„Morgaines Klage“ + Concertino für Flöten. Arie aus der „Merlin-Oper“ von Jürgen Schmitt für Sopran mit obligater Altflöte und Synthesizer in der Erweiterung zu einem Concertino für Flöten.
„Winterwolken über der Seine“ für Klavier und Live-Elektronik aus dem Zyklus „Roman einer Liebe“ (26 ungeschriebene Briefe) für Klavier mit Live-Elektronik.
Concertino für Wagnertube/Horn, Zuspiel, Synthesizer, Altflöte, Sopransaxophon, ursprünglich aus der „Merlin-Oper“ im Zusammenhang mit Merlins Winterklage.
„Sternennacht am Main“ für Klavier und Live-Elektronik aus dem Zyklus „Roman einer Liebe“.
„zu längerm Traum“ für Sopran, Sopransaxophon, Altflöte, Zuspielung und Synthesizer (nach Friedrich Rückert).

Als Elektronikspezialist von der Ära der Hardware-Synthesizer bis zu den modernsten algorithmischen Softwarelösungen durchdringt Jürgen Schmitt einen weiten Kosmos von künstlerischen Schöpfungsmöglichkeiten in Theorie und Praxis.
Stipendien in der Studienstiftung des Deutschen Volkes und an der Citè des Arts, Paris.
Neben Auftritten auf diversen Festivals, sowohl als Komponist, als auch als Interpret eigener und fremder Werke, z.B. bei den Darmstädter Ferienkursen, bei der Münchner Biennale, bei den Frankfurt Festen, an der Akademie der Schönen Künste, München, desgl. Berlin, dem Festival des musiques et créations électroniques, Bourges, etc., wurde er aufgrund seiner Entwicklungsarbeiten an einer innovativen Kompositionstechnik (Stichwort „Gestaltrevolution“) wiederholt zu Vorträgen und Präsentationen seiner eigenständigen Ideen international eingeladen, so von der Universität Athen, Juli/2007 und von der Universität Minneapolis (USA), Feb/2008, wo seine neue Kompositionstheorie Anklang bei Komponisten, Musikern und Theoretikern fand.
Er ist Mitbegründer und Dozent des Studios für Experimentelle Elektronische Musik, einer Einrichtung der Hochschule für Musik, Würzburg.  
   
   

 

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