im Tonkünstlerverband Würzburg e.V.
und in Verbindung mit der
Hochschule für Musik Würzburg

Leitung:
Prof. Dr. Christoph Wünsch

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6. November 2017

19:30 Uhr

Hochschule für Musik, Gebäude an der Residenz, Kammermusiksaal

 

Klaviermusik des 20. Jahrhunderts

 


Andreas Skouras - Klavier


Programm

 

G. Ligeti: Etüden Nr. 2 & 8

Tobias PM Schneid: Sechs Bagatellen

Günter Kochan: 14 Bagatellen und Interludien

K. Stockhausen: Klavierstück V

Cong Wei (Klasse Prof. Platz): Closer,closer- to the horizon (2017) UA

Bernhard Gander: Peter Parker

 

Der griechisch-deutsche Pianist und Cembalist ANDREAS SKOURAS, geboren 1972 in Thessaloniki (Griechenland), studierte Klavier bei Prof. Franz Massinger sowie Cembalo bei Prof. Lars Ulrik Mortensen und Prof. Ketil Haugsand an der Hochschule für Musik und Theater München. Konzertauftritte, CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen als Pianist und Cembalist mit Orchester oder solo sowie Kammermusik- und Liederabende führen ihn regelmäßig zu Festivals ins europäische Ausland (u.a. Early Music in London, Sacrum Profanum in Krakau, Festival Aix-en-Provence, Sommerkonzerte zwischen Donau und Altmühl, MDR Musiksommer, Bluval Festival, les musé- iques in Basel und Gidon Kremers Lockenhaus) sowie in die USA, wo er u.a. in der Carnegie Recital Hall in New York auftrat. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Julia Rebekka Adler, Kolja Blacher, Peter Sadlo, Wen-Sinn Yang, Lars Ulrik Mortensen, Gábor Boldoczki, Nicolas Hodges und Minas Borboudakis. Skouras spielt u.a. mit dem Münchener Kammerorchester, dem ASKO Ensemble, dem Ensemble intercontemporain, dem English Chamber Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Augsburg und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt unter Dirigenten wie Peter Eötvös, Susanna Mälkki, Lucas Vis, Ralf Gothoni, Constantinos Carydis, Markus Poschner, Christoph Poppen, Dirk Kaftan und Jac van Steen. Das Repertoire von Andreas Skouras umfasst vollständig Das Wohltemperierte Clavier und Die Kunst der Fuge von J. S. Bach, sämtliche Sonaten von Mozart und Haydn und das Gesamtwerk für Klavier von Johannes Brahms. Doch auch Entlegenes und Unbekanntes erwecken seine Neugier. 2006 spielte er die Uraufführung von Carl Orffs Tanzende Faune im Orff-Zentrum München. Daneben widmet er sich intensiv der zeitgenössischen Musik und führte zahlreiche, z.T. für ihn geschriebene Werke auf (u.a. Werke von Nickel, Wuorinen, Brass, von Schweinitz, von Bose, B. Hummel, Zechlin, Corcoran, Schwenk, Kiesewetter, Terzakis, Acker, Kochan, Stadlmair, Baur, Borboudakis, Weiß, Stahnke, Aho, Tiensuu, Bolcom und Eliasson). Zu seinen Einspielungen zählen u.a. sämtliche Werke von Kalevi Aho, Anders Eliasson und Bernd Alois Zimmermann, aber auch zahlreiche Werke von Scarlatti und Haydn über Schönberg und Stravinsky bis zu Jukka Tiensuu, Charles Wuorinen und Isang Yun. Andreas Skouras unterrichtet Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater in München. Er wurde u.a. mit dem Stipendium für Musik der Stadt München und dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

 

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