im Tonkünstlerverband Würzburg e.V.
und in Verbindung mit der
Hochschule für Musik Würzburg

Leitung:
Prof. Dr. Christoph Wünsch

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22. Juni 2015

20:00 Uhr Konzert

Hochschule für Musik Würzburg, Gebäude an der Residenz, Kammermusiksaal

 

Chambre d'écoute

 

zeitgenössische Musik für Oboe, Violoncello und Klavier

Interpreten: Christian Kemper (Oboe), Verena Sennekamp (Violoncello), Katharina Olivia Brand (Klavier)

Programm

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Chambre dècoute

hat sich als Trio in der Besetzung Oboe, Cello und Klavier, in Konzertprogrammen Neuer Musik im In- und Ausland fest etabliert. Projektbezogen wird das Trio um ad-hoc-Instrumente und Elektronik erweitert. Außer mit zahlreichen, für das Ensemble geschriebenen Werken hat das Trio besonders mit innovativen Ideen zur Vermittlung Neuer Musik auf sich aufmerksam gemacht. In begeisterten Rezensionen bescheinigt die Presse dem Ensemble „intelligent konzipierte Programme“ und „bestechende Klarheit“ der Interpretation.
Die Programme von Chambre d’écoute zeichnen sich durch eine besondere Perspektivvielfalt aus. Im Mittelpunkt steht neue und neueste Musik für ein bis drei Spieler auf historischen, modernen sowie ad hoc erfundenen Instrumenten mit oder ohne Elektronik, Video und szenische Aktionen. Darüber hinaus integriert das Ensemble aber auch Originalwerke und Bearbeitungen traditioneller Musik in seine beziehungsreichen Programme.
Das Ensemble ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Konzertreihen und Festivals Neuer Musik und wurde bereits mehrfach zu Lehrtätigkeiten an Universitäten im In- und Ausland eingeladen.

 

Zum Programm


Nur wenige Gestaltungsmittel haben die Musik aller Epochen und Kulturen auf so fundamentale Weise geprägt und - durch ihre wechselnde Bewertung – immer wieder so nachhaltig verändert wie die Wiederholung. Noch ihre ostentative Vermeidung in manchen Stilen wird vielfach erst vor dem Hintergrund allfälliger Wiederholungserfahrungen verständlich. Gegenwärtig sind die Wiederholungserfahrungen in Kunst, Alltag und Medien besonders vielfältig – und auch widersprüchlich: so stehen etwa die Rationalität industrieller Fertigungsprozesse und die Routinen einer ökonomisch bestimmten Gesellschaft unvermittelt neben den wiederholungsreichen Ritualen eines um Sinnstiftung bemühten Kulturbetriebs.
Der Rahmen des hier vorgeschlagenen Programms besteht aus Werken, in denen diese Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven – teils ernsthaft fragend, teils spielerisch humorvoll - beleuchtet werden.
So lotet Harrison Birtwistle die virtuose Dynamik zwischen zwei Spielern aus, die in voneinander unabhängigen Tempi mit der Wiederholung und Variation musikalischer Zellen agieren und doch miteinander kommunizieren müssen. Bernhard Lang setzt sich seit mehr als 15 Jahren intensiv mit solchen Aspekten der Wiederholung auseinander, die erst durch Verfahren des experimentellen Films und der elektronischen Musik an Bedeutung gewonnen haben – das erste Stück der dabei entstandenen programmatischen Werkreihe Differenz/Wiederholung ist hier in einer für Chambre d'écoute entstandenen Fassung zu hören. Bernd Asmus' amüsantes Sprechstück It Just knüpft als augenzwinkernde Replik auf Langs kritisches „Theater der Wiederholungen“ hieran an. Mit der Uraufführung von Thomas N. Krügers faltenFALTEN ist schließlich ein Werk hören, für das die im Titel benannte Idee einer vielschichtigen Überlagerung von Gleichartigem bestimmend ist: Wiederholung im zeitlichen Nacheinander verwandelt sich zu „gefalteter“ Gleichzeitigkeit, in der das Material gleichsam mit sich selbst in Berührung kommt und so neue Qualitäten offenbart.


Zu den Werken und Komponisten


Harrison Birtwistles Duokomposition Pulse Sampler lebt von einer besonderen musikalischen Beziehung zwischen den Ausführenden. Die dem Oboisten zugewandte Claves-Spielerin hat ein flexibles Material (vom Komponisten als „Pulse Mobile“ bezeichnet) zu ihrer Verfügung. Es besteht aus vier geringfügig voneinander abweichenden rhythmischen Zellen („models“), deren Beziehungen untereinander durch Synkopierung, Verkürzung, Auslassung oder Erweiterung bestimmt sind. Der Claves-Spieler kann diese Zellen innerhalb gewisser Grenzen frei kombinieren. In jedem Fall hat er sich an die vorgeschriebenen Wechsel des Tempos zu halten, durch welche die Komposition in 28 Abschnitte („periods“) gegliedert wird. Claves-Part und Oboen-Stimme hängen durch die gleiche Aufeinanderfolge von insgesamt sieben verschiedenen Tempi zusammen: der Oboist übernimmt zu Beginn eines neuen Abschnitts das Tempo, das zuvor die Claves innehatten, während diese (innerhalb eines bestimmten Zeitraums) zu einem neuen übergehen, so dass beide Spieler nur in wenigen Abschnitten dasselbe Tempo zur selben Zeit artikulieren. Im Rahmen dieser spannungsvollen Tempo-Collagierung entfalten sich im Oboen-Part teils schroffe, teils huschende Lineaturen, die in ihrer insistierenden Rhythmik auf den Claves-Part Bezug nehmen. Auf vielfältige Weise wird hierbei das Phänomen des Pulsierens als einer metrisch ungegliederten Artikulation der Zeit thematisiert. Birtwistle selbst betrachtet das Stück auch als Frucht seiner Auseinandersetzung mit dem Werk und den Ideen Paul Klees.
Sir Harrison Birtwistle, geboren 1934 in Accrington/Lancashire gehört zu den einflussreichsten englischen Komponisten seiner Generation. Nach einer Ausbildung als Klarinettist studierte er ab 1952 Komposition bei Richard Hall in Manchester und gründete dort gemeinsam mit Peter Maxwell Davies, Alexander Goehr und John Ogdon die New Music Manchester Group. Später vervollständigte er seine klarinettistische Ausbildung an der Royal Academy of Music in London bei Reginald Kell. Nach ersten Unterrichtsverpflichtungen in Dorset ermöglichte ihm 1966 ein Stipendium einen einjährigen Studienaufenthalt in Princeton (USA). Nach seiner Rückkehr gründete er 1967 zusammen mit Peter Maxwell Davies das Ensemble Pierrot Players. Seither ist er nahezu ausschließlich als Komponist tätig. Sein Werkkatalog umfasst beinahe alle Gattungen einschließlich der Oper. Viele seiner Werke beziehen sich durch Sujet, Titelwahl und Ausdruckshaltung auf rituelle oder mythische Motive oft antiken Ursprungs.
Differenz/Wiederholung 1.3 ist eine instrumentale Umarbeitung der Originalkomposition DW 1 für Flöte, Violoncello und Klavier. Sie wurde im Jahr 2013 mit Erlaubnis des Komponisten vom Ensemble Chambre d'écoute vorgenommen. Zum Stück schreibt Bernhard Lang:
"The head is the organ of exchange
but the heart is the amorous organ of repetition" (G.Deleuze)
Hervorgehend aus den Kritzelschriften der Stücke "Schrift 1-3" und den Begegnungen mit der Schleifenästhetik Martin Arnolds entstand dieses erste Stück einer neuen Serie auf Anregung des George Crumb Trios.
Thematisiert wird hier das Spiel der differenten Repetitionen, der sich wiederholenden Differenzen, alles in Form einer notierten Improvisation: gefundene Formen, kleine Dinge, durch die Mikroskopie der Repetition in den Blickpunkt gerückt, fortwährendes Vergessen und Wiederfinden.


Bernhard Lang, 1957 in Linz geboren, studierte Jazztheorie, Klavier, Harmonielehre und Komposition in Graz und widmete sich gleichzeitig den Fächern Philosophie und Germanistik. Nach Abschluss des Klavierstudiums wurde er von Andrej Dobrowolsky in die Techniken der Neuen Musik eingeführt; Hermann Markus Pressl unterrichtete ihn in Kontrapunkt und machte ihn mit dem Werk von Josef Matthias Hauer bekannt. In Graz begegnete Lang auch Gösta Neuwirth, der einen grossen Einfluss ausübte und ihn abseits des universitären Betriebes viele Jahre lang in Komposition unterrichtete. Seit 1988 ist Bernhard Lang Dozent für Musiktheorie, Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz, auch hat er eine Professur für Komposition inne. Bernhard Langs Werke wurden u.a. in Donaueschingen, Witten, Darmstadt, bei den Salzburger Festspielen oder bei Wien Modern aufgeführt, wo sein Schaffen 2006 in einem Themenschwerpunkt präsentiert wurde. Er arbeitet eng mit Tänzern und Choreographen wie Xavier Le Roy, Willi Dorner und Christine Gaigg zusammen. Er war Stipendiat des internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg und des Künstlerateliers „Thomas Bernhard Archiv“ in Gmunden. 2007/08 war er Composer in Residence am Theater Basel und hatte ein Jahr später die Position des Capell-Compositeurs der Sächsischen Staatskapelle Dresden inne. Im Studienjahr 2013/14 war Bernhard Lang Gastdozent für Komposition an der Hochschule Luzern.
Dem Sprechstück It Just von Bernd Asmus liegt ein Text des Komponisten zu Grunde. Das Werk ist Bernhard Lang und seiner Komposition "Theater der Wiederholungen" gewidmet.


Bernd Asmus wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Er studierte Gitarre an der Folkwanghochschule in Essen, Musikwissenschaft an der Universität Freiburg sowie Komposition und Musiktheorie an der dortigen Musikhochschule. Von 1989 bis 2001 lehrte er Musiktheorie an der Musikhochschule Karlsruhe, seit 1993 als Professor. Seit 2001 ist er in gleicher Position an der Musikhochschule Stuttgart tätig.
Dieter Macks Komposition Preret entstand im Jahr 1983 auf der indonesischen Insel Bali, wo sich Mack seit 1978 regelmäßig als Kompositionslehrer und Musikethnologe aufhält. Der Werktitel verweist auf ein seltenes Blasinstrument mit doppeltem Rohrblatt (somit der Oboe verwandt), das ausschließlich in der Musizierpraxis einiger islamischer Volksgruppen auf der Insel Lombok verwendet wird. Zum Stück schreibt der Komponist:
Preret ist das letzte Stück einer ganzen Serie von kammermusikalischen Werken, bei denen ich an einer Art kontemplativen „Reinigung" (sowohl für den Komponisten als auch für die SpielerInnen und HörerInnen), unter anderem durch äußerste Reduktion des musikalischen Materials, interessiert war. Die psychologische Komponente eines präzisen Zusammenspiels, die Sensibilisierung für minimale Änderungen sind für mich wesentliche Teilmomente einer sogenannten „rituellen Erfahrung", die meines Erachtens auch heute noch (in einer aktuellen Form) eine Rolle spielen sollte, angesichts wachsender Entfremdung der Menschheit durch elektronische Medien und deren sozio-kulturelle Implikationen.
Der Partitur ist als Motto ein Haiku-Gedicht des japanischen Dichters Matsuo Bashō (1664-1694) vorangestellt:
Sieh genau hin,
dann entdeckst du die Nazuna-Blüte
unter der Hecke.

Dieter Mack wurde 1954 in Speyer, geboren. Er studierte von 1975 bis 1980 an der Musikhochschule Freiburg (Komposition bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough; Musiktheorie bei Peter Förtig; Klavier bei Rosa Sabater). Anschließend hatte er verschiedene Lehraufträge für Musiktheorie, Improvisation und balinesische Musik an den Musikhochschulen Freiburg, Trossingen, Basel und der Universität Freiburg inne. 1986 wurde er zum Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an der Musikhochschule Freiburg berufen. Seit 2003 ist Mack Professor für Komposition an der Musikhochschule in Lübeck. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg sowie Vizepräsident der Musikhochschule Lübeck. Darüberhinaus übt er vielfältige Kommissionstätigkeiten beim DAAD und beim Goethe Institut aus.

Thomas N. Krüger: faltenFALTEN – der Widerspruch beginnt im Titel, denn durch das »Falten« werden Dinge grundsätzlich kleiner. Rückschlüsse auf das »Original« sind bereits nach wenigen Arbeitsschritten unmöglich. Verfremdung erzeugt neue Formen und auch neue Originale.
1986 in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) geboren, lernte Thomas Nathan Krüger von 2001 bis zu seinem Abitur im Jahr 2006 im Musikzweig der Landesschule Pforta. Er studierte anschließend Komposition bei Michael Obst an der Hochschule für Musik FranzLiszt in Weimar. Im Rahmen eines Auslandssemesters erhielt er 2011 Unterricht bei Beat Furrer und Georg Friedrich Haas an der Kunstuniversität Graz. Nach Abschluss seines Diplomstudiums erfolgte der Wechsel in die Klasse von Caspar Johannes Walter an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Derzeit absolviert er sein Konzertexamen bei Martin Schüttler. Thomas N. Krüger erhielt 2010 den Franz-Liszt-Preis, war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und ist aktuell Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg.
Seine Werke erklangen bereits auf Konzertpodien in Europa, Südamerika und Australien, gespielt von Klangkörpern wie der Staatskapelle Halle/Saale, dem stuttgarter Kammerorchester, dem Minguet Quartett, dem Cuarteto de Cuerdas UNTREF, dem Ensemble hand werk oder dem ensemble recherche. Einige seiner Werke erscheinen beim Verlag Neue Musik sowie in der Edition Chanterelle im Allegra Musikverlag. Als Dozent der Komponistenklasse Sachsen-Anhalt betreut er regelmäßig komponierende Kinder und Jugendliche. Sein Engagement gilt aber auch der Interpretation zeitgenössischer Musik fernab des gängigen Instrumentariums. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Werke von Mathias Spahlinger, Annesley Black, Johannes Kreidler und Michael Maierhof. Thomas Nathan Krüger lebt in Stuttgart.

 

Zu den Interpreten


Chambre d’écoute wurde 2007 anlässlich einer gemeinsamen Konzertreise nach Indonesien gegründet. Das Ensemble möchte einen offenen Hör- und Erfahrungsraum bieten, der über die Aufführung neuer Kompositionen hinausgeht. Jedes einzelne Programm ist so gestaltet, dass zentrale Positionen heutigen Komponierens in Verbindung mit Musik vergangener Jahrzehnte oder Jahrhunderte erlebbar werden. Dies soll Hörern gleichermaßen irritierende wie orientierende Erfahrungen ermöglichen und auch die besondere Rolle der Interpreten ausloten. Die Gründungsmitglieder von Chambre d’écoute engagieren sich seit Jahren als Instrumentalsolisten und Ensemblemitglieder für die zeitgenössische Musik und pflegen als Dozenten den fruchtbaren Austausch mit Musiktheorie und Musikwissenschaft, auch der historischen Aufführungspraxis.
Katharina Olivia Brand ist Pianistin auf modernem Flügel und Hammerflügeln. Schwerpunkte bilden die Musik des 18. Jahrhunderts und die des 20./21. Jahrhunderts. Ihre Ausbildung erhielt Katharina O. Brand an der Musikhochschule Karlsruhe bei Naoyuki Taneda und Wolfgang Manz sowie an der University of California Los Angeles (UCLA), wo sie bei Vitaly Margulis modernes Klavier und bei Tom Beghin Historische Tasteninstrumente studierte. 2001 wurde sie mit einer Arbeit zur Rhetorik in Mozarts Klavierwerken promoviert. Konzerte, Vorträge und eigene Meisterkurse führten Katharina O. Brand in viele Länder Europas, in die USA, nach Mexiko und Südostasien. Als Pianistin für Neue Musik hat sie zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten auf- und uraufgeführt. Neben ihren Konzerten als Solistin und Kammermusikpartnerin ist sie seit 2003 Lehrbeauftragte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und seit 2006 Dozentin für Hammerklavier an der Kunstuniversität Graz.
Verena Sennekamp erhielt ihre Ausbildung an der Musikhochschule Karlsruhe, dem Conservatorium van Amsterdam und zuletzt in der Meisterklasse von Aldo Parisot an der Yale School of Music in den USA. Sie ist Preisträgerin des International New Chamber Music Competition und wurde mit dem European Regio Culture Initiative Preis ausgezeichnet. Als Mitglied der „Yale Cellos“ nahm sie an Tourneen nach Korea und in den USA teil und gab mehrere Konzerte in der Carnegie Hall. Verena Sennekamp trat bei verschiedenen Festivals auf, u.a. dem Banff Summer Music Festival, dem Norfolk Chamber Music Festival, dem Art Summit Jakarta und dem Festival A·Devantgarde. Als Gründungsmitglied des Ensemble Omega und von Chambre d’écoute hat sie zahlreiche Werke zeitgenössischer Musik uraufgeführt. Verena Sennekamp spielt regelmäßig im Orchestre de la Suisse Romande.
Christian Kemper studierte Oboe bei Martin Schie (Folkwang-Hochschule Essen/Duisburg), bei Thomas Indermühle (Musikhochschule Karlsruhe) sowie bei Peter Veale und absolvierte ein Musiktheoriestudium bei Bernd Asmus (Karlsruhe). Er ist Mitglied der Initiative für Neue Musik Suono Mobile und der Ensembles SurPlus und Chronophonie. Als Interpret vorwiegend zeitgenössischer Musik führten ihn Konzertreisen in zahlreiche europäische Länder, die USA, nach Südamerika sowie Ost- und Südostasien. Er unterrichtete Musiktheorie an den Musikhochschulen in Freiburg und Stuttgart und ist in diesem Fach gegenwärtig Dozent an der Musikhochschule Karlsruhe.

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